Entkalkungsanlage background Alle Antworten auf Ihre Fragen! Bei uns hat Ihre Suche ein Ende.

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Wasser enthält Kalk, und zwar regional zu unterschiedlichen Anteilen. Dieser Kalk lagert sich mit der Zeit an den Leitungen ab und verringert den Rohrdurchmesser. Nicht nur, dass dadurch die geförderte Wassermenge geringer wird, können auch Haushaltsgeräte schneller verschleißen. Eine Entkalkungsanlage im Haus verhindert diese Probleme und ist für die meisten Haushalte zu empfehlen.

 

Wann wird eine Entkalkungsanlage gebraucht?

 

Seitens der Experten wird empfohlen, eine Entkalkungsanlage immer dann einzusetzen, wenn der Härtegrad des Wassers mindestens 14 °dH entspricht. Das örtliche Wasserwerk gibt auf Anfrage Auskunft über diesen Härtegrad. Jährlich wird er aber auch in den Amtsblättern der Gemeinden veröffentlicht. Teilweise wird der Härtegrad übrigens auch in Millimol/Liter angegeben.

Sinnvoll ist es, die Wasserhärte auf einen Wert von 5 °dH zu reduzieren.

Die Wasserhärte ist der Ausdruck für die Menge der Stoffe, die im Wasser gelöst sind und zu Kalkablagerungen führen können. Kalzium und Magnesium gehören zu diesen Kalk bildenden Stoffen. Sind sie in hohem Maße vorhanden, ist das Wasser hart. Bei wenig Magnesium und Kalzium im Wasser herrscht ein geringer Wasserhärtegrad vor.

Als Faustregel gilt, dass hartes Wasser vor allem in den Regionen vorkommt, in denen Sand- und Kalkgesteine in größeren Mengen vorkommen.

 

Vorteile der Entkalkungsanlage

 

Wenn aus hartem Wasser weiches Wasser gemacht wird, bringt dies viele Vorteile im Haushalt mit sich. Zum einen verändern Kalkablagerungen den Geschmack empfindlicher Speisen und Getränke. Teeliebhaber kennen den genauen geschmacklichen Unterschied, wenn das Getränk mit hartem oder mit weichem Trinkwasser zubereitet wurde.

Die Wasserentkalkung sorgt zudem für einen geringeren Verbrauch an Waschmittel. Denn in Verbindung mit hartem Wasser bilden sich bei der Verwendung des üblichen Waschmittels so genannte Kalkseifen. Diese bestehen aus Magnesium und Kalzium und sie verringern die aktive Waschwirkung. Bei Wäsche ist eine Vergrauung erkennbar. Auch in Abwasserrohren bilden Kalkseifen Ablagerungen, die nur schwer entfernt werden können. Um diese unerwünschten Nebeneffekte zu verhindern, werden mehr Waschmittel und Reiniger benötigt.

Haushaltsgeräte verschleißen schneller, wenn sich Kalkablagerungen darin festsetzen. Eine Entkalkungsanlage bietet daher auch den Vorteil, dass Waschmaschine, Geschirrspüler und Co. deutlich länger ihren Dienst versehen.

Die Anschaffung einer Entkalkungsanlage amortisiert sich schnell, weil dadurch die erhöhten laufenden Kosten sowie die Anschaffungskosten für Geräte deutlich reduziert werden können.

 

 

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Arten der Entkalkungsanlagen

 

Entkalkung mit dem Ionenaustauscher

Beispiel einer Ionentauscher-Installation  (c) BWT

Beispiel einer Ionentauscher-Installation
(c) BWT

Entkalkungsanlagen, die mit Hilfe eines Ionenaustauschers arbeiten, gelten als besonders effektiv und werden allgemein für den Einbau in Ein- und Mehrfamilienhäusern empfohlen. Hierbei durchfließt das übliche Wasser aus der Leitung einen Behälter. Dieser ist mit einem speziellen Harz (Kationenaustauscherharz) gefüllt und dies wiederum ist in der Lage, Kalzium und Magnesium an sich zu binden. Gleichzeitig wird aus dem Behälter Natrium an das Wasser abgegeben. Getauscht werden also Kalzium und Magnesium gegen Natrium. Die im Wasser enthaltenen Spurenelemente und Mineralien werden davon nicht beeinträchtigt. Das Salz, welches in der Anlage benutzt wird, muss in regelmäßigen Abständen erneuert werden.

Dieses Prinzip ist zum Beispiel von Geschirrspülern bekannt, die regelmäßig mit einem speziellen Salz befüllt werden müssen. Viele Entkalkungsanlagen lassen diese Regeneration automatisch ablaufen, wobei die zeitlichen Abstände vom Härtegrad des Wassers und von der Verbrauchsmenge abhängig sind. In der Regel werden zwei voneinander unabhängige Entkalkungsanlagen für den Ionenaustausch verwendet, damit ständig enthärtetes Trinkwasser zur Verfügung steht. Während eine Entkalkungsanlage regeneriert wird, bereitet die Andere das Wasser wie gewünscht auf.

Vorteile

  • sehr effektiv bei der Wasseraufbereitung
  • vergleichsweise geringe Kosten
  • automatische Regeneration der Anlage möglich
  • natürliche Inhaltsstoffe des Trinkwassers bleiben erhalten

Nachteile

  • Anlage ist nicht wartungsfrei
  • eventuell müssen zwei Entkalkungsanlagen angeschafft werden

 

Entkalkung mit physikalischen Anlagen

Physikalische Entkalkung durch elektromagnetische Felder

elektromagnetische Felder

Bei der Anwendung physikalischer Entkalkungsanlagen werden elektromagnetische Felder eingesetzt. Hierbei soll ein Magnet Kalk daran hindern, sich an der Leitung festzusetzen. Auch Strom führende Drähte werden von außen an die Wasserrohre gebracht und sollen durch elektrische Felder die Wasserenthärtung ermöglichen.

Ein wissenschaftlicher Beweis für die Wirksamkeit dieser Geräte liegt jedoch bislang nicht vor. Angeblich basiert die Wirkungsweise der physikalischen Geräte darauf, dass Kalziumkarbonat aus dem Wasser gelöst wird und dass sich dabei die Kristalle des Aragonits bilden. Dieses kann sich weniger gut an bereits angelagertes Kesselgestein ansetzen als das würfelförmige Kalzit. Teilweise wird den Geräten ein Vorfilter vorgesetzt, der als Ionenaustauscher fungiert und daher eine Wasserenthärtung ermöglicht.

Vorteile

  • wartungsfreie Anlagen
  • einfache Installation

Nachteile

  • kein wissenschaftlicher Beweis für die Wirksamkeit
  • Anlage benötigt ständig fließendes Wasser
  • aufgrund des benötigten fließenden Wassers Einbau besser nur in großen Wohnanlagen

 

Entkalkung mit chemischen Mitteln

chemische Entkalkung

Chemische Entkalkung

Bei der chemischen Entkalkung werden spezielle Substanzen manuell dem Wasser beigefügt. Diese beeinflussen die Tätigkeit der Erdalkali-Kationen, welche nun nicht mehr stören können. Es erfolgt eine so genannte Maskierung dieser Kationen, sie werden nicht aus dem Wasser entfernt.

Das Wasser wird weicher, allerdings kann es nicht den Weichheitsgrad erreichen, den andere Entkalkungsanlagen bewirken. In Waschmitteln sind zum Beispiel Zeolithe enthalten, die das Wasser weicher machen sollen. Alternativ zu Zeolithen werden Schichtsilikate eingesetzt. Auch Citrate, die Phosphate ersetzen, sowie die kurzkettigen Polyacrylsäuren werden in Waschmitteln verwendet.

Vorteile

  • Wasserenthärtung je nach Bedarf
  • geringe Kosten, das chemische Enthärter im Waschmittel bereits enthalten

Nachteile

  • keine komplette Wasserenthärtung, sondern nur für das betreffende Gerät
  • Zusatz chemischer Mittel belastet die Umwelt

 

Weitere Verfahren

Möglich ist es, Wasser durch Aufkochen zu enthärten. Dabei wird die so genannte temporäre Härte entfernt, die sich in Form von Kesselstein absetzt. Zurück bleibt nur die permanente Härte, die nicht durch das Binden von Kalzium- oder Magnesiumionen entfernt werden kann.

Zu den ältesten Verfahren zählt das Kalk-Soda-Verfahren, das schon im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Hierbei wird das Wasser erhitzt, damit Dolomit ausgefällt wird. Soda wird beigemengt und erhöht den Anteil des Natriumgehalts im Wasser. Damit kann ein Härtegrad von weniger als 2 °dH erreicht werden. Dieses Verfahren wurde durch moderne Ionenaustauscher abgelöst und findet heute keine Anwendung mehr.

 

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Worauf muss beim Kauf der Entkalkungsanlage geachtet werden?

 

Viele Anbieter werben damit, dass sie Anlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser anbieten. So pauschal kann die benötigte Größe der Entkalkungsanlage aber nicht angegeben werden. Denn ist sie zu klein, unterliegt sie einem hohen Verschleiß aufgrund der häufigen Regenerationen. Die Lebensdauer des Gerätes sinkt und der Wasserverbrauch würde aufgrund der häufigen Regenerationen steigen. So kann es passieren, dass ein so genannter Härtedurchbruch entsteht, was bedeutet, dass zwar eine Entkalkungsanlage eingebaut ist, dennoch jedoch nur teilenthärtetes oder sogar hartes Wasser genutzt werden kann. Die Entkalkungsanlage muss daher in Bezug auf ihre benötigte Kapazität genau berechnet werden. Dies geschieht nach folgender Formel:

Wasserverbrauch pro Tag in m³ x Wasserhärte in °dH x Regenerationspause von drei Tagen = benötigte Kapazität

Im Allgemeinen wird von einem täglichen Wasserverbrauch von 0,15 m³pro Person ausgegangen. Da nicht an jedem Tag so viel Wasser von jeder einzelnen Person verbraucht wird, bestehen auch ausreichend Kapazitäten für Großwaschtage oder wenn einmal Besuch kommt.

Wichtig ist des Weiteren, bei der Auswahl der Entkalkungsanlage auf einen möglichst geringen Salz- und Wasserverbrauch zu achten. Moderne Geräte bieten eine Sparbesalzung. Die Bauweise sollte kompakt und der Betrieb im Haus sicher möglich sein. Sinnvoll ist es, nach einer Zertifizierung des DVGW zu schauen. Dieses Prüfsiegel verspricht, dass alle wichtigen Kriterien, die eine Entkalkungsanlage erfüllen muss, erfüllt sind. Außerdem ist der Betrieb zuverlässig möglich. Diese Zertifizierung muss zwar nicht zwingend vorliegen, erleichtert jedoch die Auswahl eines geeigneten Wasserenthärters.

Auch Kundenmeinungen sollten vor der Auswahl der Entkalkungsanlage berücksichtigt werden. Sie zeigen Stärken und Schwächen der verschiedenen Hersteller auf.

 

Häufige Fragen und Antworten zu Entkalkungsanlagen

 

Muss ich bei einer Wasserhärte von 10 °dH bereits eine Entkalkungsanlage einbauen?

 

Nein, in dem Fall ist eine Entkalkungsanlage im Haus noch nicht zwingend notwendig. Fußbodenheizungen, Waschmaschinen oder Geschirrspüler verschleißen bei dieser Härte noch nicht schneller. Speisen und Getränke zeigen aber bereits geschmackliche Unterschiede zur Zubereitung mit weichem Wasser. Feinschmecker sollten daher über eine Entkalkungsanlage nachdenken.

 

Welche Art von Entkalkungsanlage ist sinnvoll?

 

Die Antwort auf diese Frage lautet ganz klar: der Ionenaustauscher. Diese Anlage hat sich bei Ein- und Mehrfamilienhäusern bewährt, die Wirkungsweise ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Die Lebensdauer dieser Enthärtungsanlage ist lang und sie arbeiten und entkalken sehr zuverlässig. Sie ist für den permanenten Einsatz gedacht und entkalkt zuverlässig, wovon sämtliche Geräte im Haushalt profitieren.

 

Spare ich wirklich durch eine Entkalkungsanlage?

 

Sicher, die Entkalkungsanlage muss erst einmal gekauft werden. Doch durch die Enthärtung des Wasser werden deutlich weniger Wasch- und Reinigungsmittel benötigt, selbst Körperpflegemittel werden nur noch in geringem Maße verbraucht. Der Grund ist, dass die enthaltenen Seifen in weichem Wasser deutlich stärker aufschäumen und ihre Wirkung besser entfalten. Außerdem verschleißen die Haushaltsgeräte und Rohrleitungen in Haus oder Wohnung weitaus geringer.

 

Ich bin Besitzer eines Mehrfamilienhauses. Was bringt mir als Vermieter eine Entkalkungsanlage?

 

Durch den Einbau einer Entkalkungsanlage steigt der Wert der Immobilie beträchtlich. Eine hohe Trinkwasserqualität lassen sich die Mieter in der Regel etwas mehr kosten, was Mehreinnahmen für den Vermieter bedeutet.

 

Wie gestalten sich die Preise?

 

Die Preise für Wasserenthärter beginnen bei rund 800 Euro, nach oben hin ist alles offen. Wichtig ist, nicht am falschen Ende zu sparen und in eine gute Anlage zu investieren. Diese belohnt die Mehrinvestition durch eine zuverlässige Arbeitsweise und eine lange Lebensdauer.

 

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